Moritz Dorau bei der WM/EM-Ausscheidung

Bei der WM/EM-Ausscheidungsregatta der Opti-Segler Ende April in Warnemünde an der Ostsee konnte Moritz Dorau einen guten 45. Platz ersegeln. Startberechtigt sind zu dieser Regatta, bei der 5 Tickets für die WM und 7 Tickets für die EM vergeben werden, die besten 80 deutschen Opti-Segler.
Hohes Niveau und konzentrierte Wettfahrten also garantiert, zumal die begehrten WM/EM-Tickets nur in dieser einen Regatta über vier Tage und insgesamt 10 Läufen vergeben werden. Für alle Optisegler, die im Laufe Ihrer Opti-„Karriere“ mit dem Regattasegeln begonnen haben und sich von Opti-B nach Opti-A und dort in die Spitze ihrer Landesverbände und in den Landeskader vorgearbeitet haben, ist es daher das Ziel, mindestens einmal bei der „WM/EMA“ teilzunehmen – auch wenn es für alle, die nicht mehrfach den gesamten Winter durchtrainieren, in Spanien, Malta, Dubai oder Singapur, keine wirkliche Chance gibt, sich eines der WM- oder EM-Tickets zu ersegeln. Moritz realistisches Ziel war daher Top 50.

Nach 5 Tagen Vortraining mit zumeist kräftigem Wind zwischen 4 und 7 Bft (und Graupelschauer an einem Vormittag) wollten alle Teilnehmer endlich loslegen. Am Vortag der Regatta noch Kontrollvermessung von Boot und Segel und dann konnte es endlich losgehen. Leider legte der Wind ausgerechnet jetzt eine Pause ein: an den ersten beiden Tagen wehte es nur mit 1 bis 2 Windstärken und vielen Winddrehern. Dementsprechend sah die Ergebnisliste aus: unter den Top 20 die besten Leichtgewichte, im Alter von 12, die zumeist bereits seit vier oder fünf Jahren intensiv Regatta segeln, also schon ziemlich erfahren sind und zudem halt nur um die 30 kg wiegen.
Am dritten Tag dann Wind bis 3 Bft und am Schlusstag blies es dann mit 5-6 Bft die Ergebnisliste kräftig durcheinander und die älteren Segler mit ihren über 40 kg schoben sich nach vorne. Moritz segelte insgesamt gut, streute zwischen Top-Resultate (13, 15, 21, 31) aber auch Plätze im hinteren Drittel (70, 65, 65, 60) ein. Hätte er mehr Konstanz und durchgehend mehr Wind gehabt, wäre vielleicht auch ein Platz unter den ersten 30 drin gewesen, aber mit dem erreichten 45. Platz konnte er insgesamt zufrieden sein und wurde für den frühen Einstieg in die Saison mit Trainings im Februar in Spanien und am kalten Gardasee belohnt.

Nun folgt Ende Juli noch die zweite Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Travemünde und anschließend der Umstieg in die nächste, vom Landeskader geförderte Bootsklasse.
Hierzu Dir, lieber Moritz, viel Erfolg, wir drücken Dir vom SVS die Daumen!