Ergebnisse Auerhahn Regatta 2017

Ergebnisse Korsar
Ergebnisse Monas
Ergebnisse Dyas

Bei besten Wetter und fast ausschließlich gutem Wind, gelang am Wochenende ein
Segelevent, dass auf vielen Gesichtern ein Lächeln gezaubert hat. Nicht nur auf dem
Wasser, wo es in den Böen durchaus sportlich wurde, sondern auch an den Abenden,
beim Essen und Trinken, am Lagerfeuer mit Gitarrenmusik und hessischen A Capella-Einlagen.
Vielen Dank an all die vielen Helfer, ob Seglerhofteam, Arbeitsdienstler oder die vielen freiwilligen Helfer, von Linzengeber, Kranführer, über Einweiser, " Hausmeister", Schuttleservice bis Anmeldung!
Ohne Euch wären solch gelungene Veranstaltungen unmöglich.

Wer Zugang zu Bildern möchte, bitte an mich per Mail wenden.
jens.reimer@freenet.de.

Und hier der Regattabericht von Wolfgang Klaus:
Beinahe wäre diese Regatta für unser Boot ins Wasser gefallen, da meine Frau und Vorschoterin Heidi streikte,
weil sie sich den Regattastress nicht mehr antun will. (Das kommt anscheinend öfter vor.)
So blieb bloß die Suche nach einem anderen Vorschoter. Glücklicherweise war unser Sportwart Jens bereit,
es mit mir zu versuchen. Am Freitagabend waren schon viele auswärtige Segler angereist, besonders auch von
der Monas- und Korsar- Klasse, die das reichhaltige Grillbuffet, welches von der Seglerhof-Mannschaft angeboten wurde,
auch gebührend zu schätzen wussten. Es wurde ein munterer Abend mit Gitarre und Gesang am Lagerfeuer.

Am nächsten Morgen dann der Blick auf den See: Gottseidank keine Flaute! Im Gegenteil:
Der Wind blies schon vor dem Start mit 3-4 Windstärken aus SW und drehte dann, wie am Schluchsee üblich,
häufig auf S oder sogar SE. Auf der Fahrt Richtung Startschiff zogen wir bei Halbwind schon mal übungshalber
den Spi und Jens ging ins Trapez – ein Knall und Jens lag im Bach – die Gummistrippe der Trapezkonstruktion war gerissen.
Sportlich wie er ist, war er bald wieder im Boot und wir konnten, ohne den Spi bergen zu müssen, die Rauschefahrt fortsetzen.
Den Einsatz des Trapezes haben wir uns danach allerdings gespart! Genug Gewichtspotential hatten wir ja!

Beim Start dann die übliche Frage nach der bevorzugten Seite: eigentlich war die Startschiffseite bevorzugt,
aber die stärkeren Böen kamen von links, drehten dann aber häufig auch wieder weg. Wie es sich später bei fast
allen Starts herausstellte, waren alle Pläne bald Makulatur, denn der Wind war unberechenbar.

Wir konnten wie geplant vier Wettfahrten mit Bahnverkürzung durchführen. Dabei briste der Wind
mitunter bis zu 20 Kn auf, so dass bei Halbwind etliche Boote ihren Spi in der Tüte ließen. Andererseits
kam es auch 2-mal vor, dass einige kurz vor der Ziellinie „verhungerten“.

Am Abend wussten wir, was wir getan hatten und freuten uns auf ein Bier und das gute
Regatta-Buffet der Seglerhofcrew, welches wieder hervorragend war! Auch dieser Abend
endete wieder gemütlich am Lagerfeuer.

Die beiden Wettfahrten am Sonntag verliefen bei ähnlichen Verhältnissen, obwohl der
Wind eigentlich schwächer angesagt war. Von uns unbemerkt konnte offensichtlich ein
Beinahe-Crash geradeso vermieden werden. Lediglich der Vorschoter ging wohl beim
Manöver des letzten Augenblicks über Bord.

Wir freuen uns schon für das nächste Jahr auf viele auswärtige Segler am Schluchsee!

Wolfgang Klaus